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Die Grafen Metternich - die "Fangografen" von Bad Neuenahr |
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Eifelfango: Ein Naturheilmittel erobert die Welt |
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Noch vor 10.000 Jahren war die östliche Eifel zwischen Bad Neuenahr und Mayen die Gegend mit dem intensivsten Vulkanismus der Erde. Bis zu 250 Vulkane schleuderten mit ungeheurer Kraft das glühende Magma aus dem Erdinneren heraus. Die Lavamassen türmten sich auf zu den Bergen und Hügeln der östlichen Eifel. Die Asche-Regen verdunkelten den Himmel und zogen hoch in den Norden bis hinauf nach Schweden. Etwa 7.000 Jahre später begannen die Ägypter mit der kosmetischen Nutzung von Schlammbädern und die Römer waren vor gut 2.000 Jahren die ersten, die wärmenden Fangoschlamm als Heilmittel benutzten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schließlich erinnerte sich Josef Graf Metternich in Bad Neuenahr dieser Tatsachen und machte sich auf die Suche. Er entdeckte am Stadtrand des noblen von der späteren Kaiserin Augusta 1858 eingeweihten Heilbades Bad Neuenahr mineralreiche Vorkommen des Fangos, die aus dem Erdzeitalter des Tertiär vor 40 Millionen Jahren stammten und die unter der Glut und dem Druck der kochenden Vulkane an die Oberfläche gestiegen waren. So begann der Diplom-Ingenieur aus dem bis ins 12. Jahrhundert zurückreichenden Adelsgeschlecht der Grafen von Metternich mit dem Abbau und der maschinellen Aufbereitung des Fangos und gründete 1908 die „Eifelfangowerke Bad Neuenahr“. In den folgenden Jahrzehnten, es waren Jahre großer Bädertradition, machte Josef Graf Metternich den Eifelfango in der ganzen Welt berühmt. Bis nach Japan und Kanada gingen die Lieferungen aus Bad Neuenahr. Millionen von Patienten aller Heilbäder von Bedeutung in Deutschland und in der ganzen Welt wurden mit dem Fango aus Bad Neuenahr behandelt. „Unerreicht am Bad Neuenahrer Eifelfango ist die Feinheit des gemahlenen Pulvers, das bei 300 Grad Hitze in einer Kugelmühle so fein zerstäubt wird, dass es wie Wasser fließt.“ betont Franz Joseph Graf Metternich, der die Geschäftsführung der Firma 1992 von seinem Vater Paul Joseph übernommen hat. „Diese Feinheit verbessert den Aufschluss der Mineralien, die besonders zahlreich und konzentriert in diesem Fango vorkommen.“ Die heilende Wirkung des Fangos beim Patienten beruht auf drei Effekten: die Durchblutung wird erhöht und Verspannungen gelockert, dazu werden bei der Behandlung körpereigene Morphine ausgeschüttet, die zu exzellentem Wohlbefinden führen. In Bad Neuenahr wird dieser besonders noble Fango seit hundert Jahren zum Nutzen der Patienten eingesetzt. Hier aber und nur hier in Bad Neuenahr addiert sich zu der Heilwirkung des Fangos aus der unglaublichen Urkraft des Feuers die wohltuende Wirkung des Bad Neuenahrer Mineralwassers, mit dem der Fango vor Ort zubereitet wird. Ein Mineralwasser, das hier am Fuße der Eifelberge aus mehreren hundert Metern Tiefe warm emporsteigt – und das seinerseits als “Queen of Tablewaters“ königlichen Weltruhm erfahren hat. Heute erlebt der Gast so ein wahrhaft königliches Verwöhnerlebnis aus geadelten Naturheilmitteln in der „Sinfonie der Sinne“, einem einzigartigen Wohlfühlkonzept im eleganten Ambiente des aufwendig restaurierten, weitläufigen Thermal-Badehauses Bad Neuenahrs. Hier wirken die Kräfte von Feuer und Wasser vereint, wenn der Fango warm auf die Haut gestrichen wird und tiefes Wohlgefühl die Entspannungssuchenden durchflutet. |
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Further information: http://www.sinfonie-der-sinne.de/fango.htm |
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Press Office Aktiengesellschaft Bad Neuenahr Kurgartenstr. 1 D-53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler Tel. : +49 (0) 26 41 - 801-153 Fax : +49 (0) 26 41 - 801-198 e-mail: presse@kurverwaltung-bad-neuenahr.de http://www.server.ag-bad-neuenahr.de/indexKurv.html |
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