Platz 1 im Gesamtranking der länderübergreifenden Kurortanalyse print home

Höchste Gesamtqualität für den Gast in Bad Neuenahr

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Rainer Mertel strahlte. "Wir sind sehr stolz über dieses Ergebnis", kommentierte Rainer Mertel in Bad Kreuznach den 1. Platz sowohl in der "Vergleichenden Bewertung von Heilbädern und Kurorten aus (gesundheits-) touristischer Sicht" mit den 19 anderen rheinland-pfälzischen Heilbädern und Kurorten als auch und mit den 157 Mitbewerbern aus den sieben teilnehmenden Bundesländern . Denn das Studienergebnis der länderübergreifenden Kurortanalyse des Europäischen Tourismusinstituts Trier (ETI) zeigt, dass der Gast in Bad Neuenahr die höchste Gesamtqualität erwarten kann. Besonders freue es ihn, dass diese Bewertung gerade am "Vorabend unseres Jubiläumsjahrs 2008 erfolgt". Als Kurdirektor von Bad Neuenahr und als Vorstand der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr "sehe ich darin eine Bestätigung unserer Arbeit der letzten zehn Jahre". Aber für ihn sei es auch eine "Aufforderung den Weg so weiter zu beschreiten.

"Rheinland-Pfalz hat sich mit den beiden Spitzenreitern Bad Neuenahr und Bad Kreuznach unter den zehn Besten in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Bundesländer erfreulich positioniert", sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Bad Kreuznach kam im Gesamtranking auf den siebten Platz der teilnehmenden Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz. Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Saarland.

Mertel wies darauf hin, dass der Markt für Gesundheitsdienstleistungen so lukrativ sei wie nie zuvor. "Wenn wir uns jetzt pfiffig positionieren und wenn jeder seine regionalen und lokalen Besonderheiten klar herausarbeitet, kann die rheinland-pfälzische Heilbäder und Kurorte beim Gast punkten".

Die Untersuchung basiert auf einem 1000 Kriterien beinhaltenden Bewertungssystem, das mit 14 Qualitätskategorien überschreiben ist, die wiederum dem Generalthema "Gesundheits-touristische Qualität" untergeordnet sind. So die Informationsqualität im Vorfeld, die Qualität des Reiseservice, die Erreichbarkeit, die Informationsqualität vor Ort, die Beherbergung und Gastronomie, die Mobilität vor Ort, die Gesundheitseinrichtungen, das allgemeine Freizeitangebot, das Kulturangebot, die Attraktivität der Landschaft, das Klima, kurmedizinische Grundlagen und Kompetenz und die Atmosphäre im Ort.

Bad Neuenahr, das in fast allen Bewertungskriterien vorne steht, hat unter anderen kräftig Punkte ge-sammelt für seine gute Erreichbarkeit, sein "Wohlfühlambiente", für seine medizinische Kompetenz, für sein "Potenzial natürlicher Heilmittel", seine Fuß-gängerfreundlichkeit, seine Parks, sein Kulturangebot und seinen schon weit vollzogenen Wandel von der Sozialkur zur Privatkur einschließlich eines über-zeugenden Managements und guter Strategie, so Professor Dr. Heinz Quack, Leiter des Europäischen Tourismusinstituts Trier (ETI).

Das Ergebnis stellte Quack in Bad Kreuznach im Rahmen der Mitgliederversammlung der Sektion "Heilbäder und Kurorte" im Tourismus und Heilbäderverband Rheinland Pfalz vor. Rainer Mertel wurde im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

Der Untersuchung vorausgegangen war eine bundesweite Befragung, um die Zielgruppen für die Kurorte und Heilbäder einzuordnen. Drei Zielgruppen wurden erkannt: Gesundheitstouristen, Wohlfühlurlauber und Erholungstouristen. Und Bad Neuenahr ist auch nach den Zielgruppen unter allen 158 Teilnehmern die Top 1. Professor Quack betonte dabei, dass die klassische Sozialkur nicht betrachtet wurde, "da sie zukünftig weniger wichtig" ist. Dagegen gewinnt der Kurzurlauber auch im Kurort an Bedeutung. Denn die Expertise hat gezeigt, das zwei Drittel der Erholungsurlauber die kurspezifischen Angebote als "Zusatznutzen" sehr gern in Anspruch nehmen. "Es war eine freiwillige Untersuchung", stellte Quack heraus. Und es gehörte Mut dazu sich dieser zu stellen. Aber auch der im Ranking auf Platz 158 Positionierte habe gezeigt, dass er verändern will.


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