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Studie belegt erneut hohes Qualitätsniveau in Bad Neuenahr
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Eine von der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr in Auftrag gegebene Studie wurde im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter Leitung von Professor Dr. Raphael Breidenbach, unterstützt von Frau Leonie Supan, vom Remagener RheinAhrCampus hatten Wissenschaftler und Studenten untersucht, welche Chancen ein geplantes "Ahr-Resort" mit einem erweiterten Angebot von "Medical-Fitness" in Bad Neuenahr auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt hätte.
Kurdirektor Rainer Mertel betonte, dass man über Trends, die Experten für die Zukunft im Tourismus- und Gesundheitsmarkt ausgemacht hätten, natürlich Bescheid wisse. Neben Angeboten für die Drei-Generationen-Familie, Dienstleistungen mit Erlebnischarakter und dem Bedürfnis nach Authentizität stehe beispielsweise der Wunsch nach witterungsunabhängigen Freizeit- und Wellness-Möglichkeiten. Vor diesem Hintergrund plane die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr, aus den vorhandenen Angeboten, nämlich der Sinfonie der Sinne, dem Steigenberger Hotel und den "Ahr-Thermen" eine größere Angebotseinheit zu schaffen. Dieses Konzept mit der Bezeichnung "Ahr-Resort" könne dem gesamten Kur-, Gesundheits-, und Tourismusbetrieb der Region eine "neue Mitte" bieten, Synergien freisetzen und neue Zielgruppen ansprechen, stellt die Studie fest. Die sportive Angebotsergänzung "Medical Fitness" fehle bislang und solle sich besonders an Gäste mit hohem Qualitätsanspruch richten. Die Studie zeichnet als potentiellen Kunden das Bild eines körperbewussten Zeitgenossen, für den Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden zu einem allgemein akzeptierten Lebensziel geworden sind. So würden Investitionen in den eigenen Körper inzwischen als notwendig angesehen. Das gelte besonders für die Altersgruppe um 40 Jahre, die Sport und Wellness als Ausdruck ihres Selbstverständnisses praktiziert und ihre äußere Erscheinungsform als Ausdruck eines positiven Selbstbildes begreift. Für das Konzept "Ahr-Resort" bedeute diese Erkenntnis, dass man für diese Zielgruppen passende Angebote entwickeln müsse, ohne dabei andere Altersgruppen als Kunden zu verlieren.
Teil der Studie war auch eine Kundenbefragung im März diesen Jahres, die unter wissenschaftlicher Leitung von Herrn Prof. Raphael Breidenbach durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass weit über 90 Prozent der Befragten mit den jetzigen Angeboten hoch zufrieden sind und ein großer Teil dem Vorhaben "Ahr-Resort" positiv gegenüber steht. Eine wetter-unabhängige Verbindung zwischen Sinfonie der Sinne und "Ahr-Thermen" würden viele Besucher begrüßen.
Bei den Begriffen "Wellness" und "Medical Fitness" gibt es Deutungs- und Erwartungsunterschiede, die mit dem Alter der befragten Gäste zusammen hängen. Eine Angebotserweiterung für jüngere Zielgruppen soll nach Erkenntnissen der Studie darauf achten, dass in dieser Altersgruppe der Unterhaltungs- und Kommunikationsfaktor eine hohe Bedeutung hat. Professor Dr. Raphael Breidenbach fasste die Ergebnisse der Untersuchung in einem Satz zusammen, der für die Kur AG Chancen für die Zukunft beinhaltet. "Insgesamt bleibt festzuhalten, dass sich für die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr ausgezeichnete Möglichkeiten zur Erschließung neuer Kundengruppen sowie zur Bearbeitung zukunftsträchtiger Marktsegmente bieten" heißt es im Resümee. Dabei verfüge man laut Breidenbach in dem Bäderverbund "Royal Spas of Europe" über ein glänzendes Marketinginstrument. Bad Neuenahr stehe so auf Augenhöhe mit Europäischen Bäderdestinationen von Rang. Das Motto "Hier ist der Kunde König" spreche die Sehnsucht der Gäste nach qualitätsvollen und "noblen" Gesundheits- und Wellnessangeboten in geradezu idealer Weise an. Kurdirektor Rainer Mertel, der Direktor des Steigenberger Hotels, Michael Hattenhauer, Hans-Jürgen Potrafke von den "Ahr Thermen" und Christina Janssen von der "Sinfonie der Sinne" zeigten sich zufrieden mit dem Votum der Gäste.
"Das ist für uns ein Ansporn, den Grad der Zufriedenheit nicht nur zu halten, sondern zu verbessern," fasste Mertel zusammen.


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